Der Blog ohne Titel

Es ist der 2. Dezember, ich sitze mit der ersten Erkältung diesen Jahres vor meinem Mac Book. 
Lange will ich euch schon ein paar Zeilen schreiben, über das Leben als, sie nennen es oft: Querulant. 

Ich war schon immer anders,

uns lange Zeit auch der festen Überzeugung, 
dank diverser gesellschaftlicher Vorgaben, 
anders sei gleichzusetzen mit nicht besonders viel Wert. 

Doch irgendwie hab ich schon immer einen Pups drauf gegeben, auch wenn innere Zweifel immer wieder mal gekommen sind um an meiner Tür zu klopfen, mit der Frage: Du bist total anders, ist das wirklich so gut wie du glaubst? 🚪

Heute kann ich sagen: JA VERDAMMT NOCHMAL, es ist wunderbar, dass ich anders bin! ♥️

Wie fing das eigentlich an?
Im Kindergarten war ich der Star, ich hatte dutzende Freunde und alle kamen zu Besuch. Es gab viel zu Entdecken und ich durfte alles ausprobieren, auf meine ganz eigene Art und Weise. Das Leben war eine gigantische Spielwiese, die es zu entdecken galt.

Dann kam der Tag an dem ich in die Schule musste, ich weiß noch ganz genau, dass ich so überhaupt keine Lust drauf hatte. Da fing es dann auch so langsam an, tun was alle anderen auch tun? Tun, was vorgegeben ist? Immer auf ein und dem selben Weg? Man war das langweilig - ok in der Grundschule durfte man ja noch ein wenig Quatsch machen und sich individuell mit Dingen, die einem Spaß machen beschäftigen.
Ab der Realschule ging es dann, aus der Sicht des Schul Systems, endgültig bergab mit mir. Ich war der klassische: " Ich bin da, aber erwarte ja nicht von mir, dass ich genau die gleiche scheiße mache, die alle anderen auch machen - also mach ich gar nix" - Typ. 🙅‍♀️

 

Ich weiß bis heute nicht, wie ich es durch pure  Anwesenheit bis zur Fachhochschulreife gebracht habe. 
Wo ich hinblickte, links und recht, alle gierten nach Guten Noten - mein Motto war: Wen juckt später deine Note? Freu dich doch einfach, wenn du mit minimalem Einsatz nen dreier Durchschnitt halten kannst. 📊

Ihr merkt schon, ich beschäftigte mich noch nie sonderlich viel mit dem Thema Schule. Mich interessierte es eher, die Welt zu entdecken und Spaß zu haben - heraus zu finden, was ich sehr mochte und gerne machte und was ich, ganz platt gesagt, eher hasste. Ich stellte schnell fest, dass ich, auch wenn ich immer wieder versuchte Dinge wie Shoppen, Reiten, und was sonst noch so In ist bei Mädels toll zu finden, ziemlich eigene Vorstellungen hatte. Klischees passen so überhaupt nicht auf mich: Ich liebe dicke amerikanische Autos, Esse unwahrscheinlich gerne gutes Essen, liebe es in gemütlicher Runde mit Freunden zu quatschen ( anstatt Feiern zu gehen und sich Männern anzubiedern) und kann alles auch ohne männliche Hilfe! Schon aus Prinzip!
DANKE MAMA 😂 Sie sagte immer: " Mach nichts, was du nicht willst" Und: "Guck, wir können das auch ohne Männer". Jetzt hab ich den Salat, ich bin eine ausgewachsene Emanze und Stolz drauf 😎

So war das schon immer und wieso soll es auch umbedingt anders sein? Ich find mich gut wie ich bin und das lasse ich auch gerne mal trotzig raus hängen, wenn mir mal wieder ein "Schlaubi" die Welt erklären will, so wie sie aus seiner Sicht zu sein hat. 🌎

Nach der Schule sah ich zu wie alle sich dem System beugten und Kleinbei gaben. Ich versuchte mich gekonnt grade noch im System zu halten um eines Tages, wenn mir genug Eier gewachsen waren, einfach meinen eigenen Weg zu gehen. 
Ich fing eine schulische Ausbildung an, Fotodesign. Und das Wort schulisch sagt schon, wie viel genau ich dort geleistet hab..und dennoch bin ich mit Top Noten aus der Schote raus - wie hat sie das nur angestellt?! 🧐

 

In meiner Freizeit verwandelte sich der Wunsch mein eigenes Ding als Fotografin zu machen in ein immer näher kommendes Ziel. Was ich schulisch nicht leistete, trainierte ich mir im Alleingang in jeder freien Minute selbst an. Man belächelte mich und mein Vorhaben. Meine Mutter durfte sich Fragen aussetzen die sich an hörten als wäre ihr Kind außerirdisch.. 
Traf mich! War mir dann aber egal und ich dachte mir: Es ist traurig zu sehen, dass die Menschen ihr eigenes Leben nicht selbst in die Hand nehmen. Sie übernehmen keine Verantwortung für das eigene Leben, das muss man sich mal rein ziehen. Die lassen sich einfach von äußeren Umständen treiben. Unvorstellbar für mich! Ich bestimme selbst! WAS; WIE; WO; UND WANN! 💪

So hart es klingt, ich hab gelernt auf Menschen zu scheißen, die an mir Zweifeln und Menschen in mein Herz zu schließen, dich mich auf meinem Weg begleiten und immer wieder positiv bestärken. 🍀♥️

Mittlerweile habe ich mein eigenes immer weiter wachsendes Unternehmen und eine Menge Kunden, die mich in dem was ich da mache täglich bestätigen. Darauf bin ich sehr stolz! Wo sind sie jetzt? All die Leute, die dir von klein an einreden du solltest doch bitte wie jeder andere Fisch genau in diese eine Richtung schwimmen? 

Ich lerne jeden Tag so viel über mich selbst & das Leben an sich,

darüber was mir persönlich wichtig ist,
was mir Spaß macht,
womit ich anderen etwas gutes tun kann,
wie ich glückselig sein kann. Und dafür bin ich mehr als Dankbar! 😇

An alle Kritiker da draußen: Fangt an eurer eigenes Leben & all eure Wünsche in die Hand zu nehmen und hört auf anderen ihre auszureden nur damit ihr euch eine kleine Sekunde besser fühlt. DANKE! 🌈

GEHT EUREN EIGENEN WEG! IMMER! 🌼 Wie auch immer dieser Aussehen mag ☺️